| 1891 |
am 16. Januar Geburt in Köln als Sohn des Schuhmachermeisters Franz Anton Hubert Esser und der Anna Maria Esser. |
| 1907 |
erste Beschäftigung mit Ölmalerei. |
| 1910 |
Zeugnis der Reife am Kgl. Kaiser-Wilhelm-Gymnasium, Köln. |
| 1910/11 |
Studium der Kunstgeschichte in Bonn bei Paul Clemen; Begegnung mit Max Ernst in dem Kurs „Zeichnen und Modellieren nach der Natur und der Antike“. |
| 1911-13 |
Fortführung des Studiums in Berlin und München als Schüler von Heinrich Wölfflin. |
| 1912 |
erste Konstantinopel-Reise. |
| 1914 |
Volontär in der Hofglasmalerei Hans Bockhorni, München. |
| 1914-17 |
Soldat im 1. Weltkrieg (Westfront: Vogesen, Somme; Ostfront: Galizien; Rumänien) |
| 1917-21 |
Kriegsgefangenschaft in Sibirien (Chabarowsk, Kansk), Heimreise durch die Mandschurei, Rückkehr über Wladiwostok per Schiff. |
| 1921/22 |
freie künstlerische Tätigkeit in Berlin; beteiligt am 1. und 2. Manifest der „Kommune“, u.a. zusammen mit Otto Freundlich und Raoul Hausmann. |
| 1922-25 |
Aufenthalt in Unkel am Rhein; mehrere Reisen nach Prag. |
| 1926 |
wohnhaft in Köln; Gründung der Vertriebsgemeinschaft „DerKunstsammler“ zusammen mit Peter Abelen und Peter Hecker. |
| 1926-33 |
enge Kontakte zur Gruppe „Kölner Progressive„; Bekanntschaft mit F. W. Seiwert, H. Hoerle, G. Arntz, H. M. Flach, M. Hegemann und L. Strauß-Ernst. |
| 1927 |
halbjähriger Aufenthalt in Istanbul; überwiegend Landschaftsaquarelle. |
| 1928 |
1. halbjähriger Aufenthalt in Paris; zahlreiche Aquarelle und Aktzeichnungen. |
| 1928-32 |
Ankauf mehrerer Werke durch das Wallraf-Richartz-Museum, Köln. |
| 1929 |
2. halbjähriger Aufenthalt in Paris. Hinwendung zur Ölmalerei (einige Portraits). |
| 1930-33 |
nebenberuflich Arbeit als Pressezeichner für die „Kölnische Zeitung“, wo er Reiseberichte für die Bäderbeilage „Die Reise“ verfasst und illustriert. |
| 1932 |
wird Mitglied der „Gruppe 32“, u.a. zusammen mit Heinrich Hoerle, Franz W. Seiwert, Heinrich M. Davringhausen, Peter Hecker und Anton Räderscheidt. |
| 1933 |
Eheschließung mit Hetty Schuler. |
| 1934-64 |
Aufenthalt in München. |
| 1934-45 |
Tätigkeit als Karikaturist bei der „Münchner Neueste Nachrichten“ und der „Süddeutsche Sonntagspost“. |
| 1935 |
Geburt von Tochter Hedwig Mechtild, genannt Hetta. |
| 1937 |
im Rahmen der Kampagne „Entartete Kunst“ drei Werke aus dem Wallraf-Richartz-Museum, Köln konfisziert und vernichtet. |
| 1939 |
Geburt von Sohn Franz Martin. |
| 1945 |
Ehefrau Hetty verstorben. In Entnazifizierungsverfahren dreijähriges Arbeitsverbot als Karikaturist verhängt. |
| 1945-50 |
Zahlreiche Glasfensterentwürfe; davon drei ausgeführt in der Franz Mayer’schen Hofkunstanstalt, München. Landschaftsaquarelle und -tuschzeichnungen. |
| 1950 |
Eheschließung mit Liselotte Backhaus, geborene Schlüter. |
| 1949-64 |
Tätigkeit als Karikaturist für die „Nürnberger Nachrichten“. In begrenztem Umfang Ölmalerei mit abstrakter Thematik; zahlreiche Entwürfe zu Buchillustrationen. |
| 1964 |
am 18. Juni verstorben in Seefeld am Pilsensee; beigesetzt in Gräfelfing bei München. |